Alevi Inanç Din Bilgileri sayfası—Seyyid Hakkı, 1965 Dersim doğumlu ve Seyyid Seyfettin Ocağı evladı.—Allah Muhammed ya Ali.
Seyyid Hakkı
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der Begriff „Alevi(t)“?

Was bedeutet der Begriff „Alevi(t)“?

 Der Etymologieversuch des Begriffes „Alevit" ist innerhalb der alevitischen Gemeinschaft ein Disputthema und steht im Kontext der Islamzugehörigkeit (s. Antwort 28). Die Etymologie ist die Wissenschaft, die sich mit der Entstehungsgeschichte von Worten befasst. Zur Etymologie des Alevitentums sind folgende Deutungsansätze am weitesten verbreitet:

-    Alevit stammt vom türkischen Begriff Flamme (Alev) und drückt eine besondere Bindung zum Feuer aus. Dies ist ein relativ neuzeitiger Deutungsansatz und impliziert eine Zugehörigkeit zum Zoroastrismus (s. Antwort 31).
-    Alevit ist die Zusammensetzung der türkischen Begriffe Ali und Evi, was ins Deutsche übersetzt „das Haus Alis" bedeutet.
-    und Alevit stammt vom Arabischen und bezeichnet die Anhängerschaft des Heiligen Ali (s. Antwort 14).

Das erste Beispiel ist direkt auszuschließen: Nicht das Feuer als Solches ist im Alevitentum von zentraler Bedeutung, sondern dessen Symbolik (s. Antwort 31). Ein etymologischer Zufall, wie es beispielsweise bei den Begriffen Gang, der Art und Weise des Gehens, und dem aus dem Amerikanisch-Englischen übernommen Begriff Gangstar, dem postmodernen Begriff für einen Kleingauner, der Fall ist. Die ersten vier Buchstaben dieser beider Wörter stimmen überein, aber dass sie völlig unterschiedliches aussagen und rein zufällig sich ähneln, wird schnell erkennbar. Das Wort Gangstar ist aus einer anderen Sprache, nämlich dem Amerikanisch-Englischen ins Deutsche übertragen worden.
Ähnlich ist es auch mit dem Begriff Alevit: dieser wurde aus dem Arabischen in den türkischen Sprachgebrauch integriert. In der arabischen Sprache fügt man einen Vokal, in diesem Beispiel ein i einer Person hinzu, um die Zugehörigkeit zu dieser zu verdeutlichen. Falls zwei Vokale aufeinander folgen sollten, wie es bei Ali-i der Fall ist, setzt die arabische Sprache ein v zwischen die beiden Vokale, um die Aussprache zu vereinfachen.
Auch die Aussprache von Ali-vi fällt schwer, so dass je nach Dialekt das i durch ein a oder durch ein e ersetzt wird. Im Arabischen und Persischen spricht man daher von Alavi und im Türkischen von Alevi. Des Öfteren mutiert das a im Arabischen bzw. Persischen im Türkischen zu einem e.

Beispiele:            

  • Hüseyin à Hussain
  • Ebu Bekir à Abu Bakr
  • Reçel à Reycal


In anderen Sprachen findet man zuhauf Beispiele solcher Anpassungen, um die Aussprache zu vereinfachen. Die ebenfalls des Öfteren im Türkischen verwendeten Bezeichnungen Musevi, übersetzt „Anhänger Moses", sprich Juden oder Isevi, „Anhänger Jesus", also Christen, untermauern diesen Deutungsansatz. Die Bezeichnungen: Alevit und Alevitentum sind lediglich die deutschen Begrifflichkeiten für Alevi.

Der Ansatz, dass mit Alevi das Haus Alis ausgedrückt werden soll, impliziert zwar die richtige Grundeinstellung, ist jedoch etymologisch nicht haltbar.
Das Wort „Aleviten" bezeichnet heute die Anhänger von Ali. Anfangs stand es nur für die Angehörigen vom Geschlecht des Ali, sprich die Nachkommen des Propheten, die so genannten Familienangehörigen der Ehl-i Beyt. Erst ab dem 19. Jahrhundert beginnt dieser Ausdruck, sich auf alle seine Anhänger zu beziehen, zuvor sprach man je nach Region von Kızılbaş (s. Antwort 22), Tahtacı, Çepni etc.

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