Alevi Inanç Din Bilgileri sayfası—Seyyid Hakkı, 1965 Dersim doğumlu ve Seyyid Seyfettin Ocağı evladı.—Allah Muhammed ya Ali.
Seyyid Hakkı
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Kunst im Alevitentum

Welche Bedeutung hat die darstellende Kunst im Alevitentum?

Die Kunst ist ein wichtiger Baustein des alevitischen Glaubens. Dem Glauben nach wird der Mensch mit wachsender Kreativität auch ein reiferer Mensch.
In der Kultur des Alevitentums haben die Farben eine besondere Bedeutung: Zum Beispiel die Farbe weiß für den Propheten Mohammed, rot für Ali, schwarz für Fatima, hellgrün und gelb für Hasan, rosa und grün für Hüseyin.

Die Kultur der Aleviten entwickelte sich bis heute auch mittels der Kunst. Diese Kunstwerke haben dabei charakteristische Eigenschaften. Als Beispiel kann man die Kalligraphien anführen, die das Haus Mohammed (Ehl-i Beyt) und Ali zur Tradition haben. Neben den Kalligraphien[1], die die Gelehrten Anatoliens thematisieren, gibt es zu ihnen auch viele Verse, Hadith und Sprüche von hohem künstlerischem Rang. Im Alevitentum gibt es zwar Miniatur-Malerei, allerdings gibt es wegen des Bilderverbots in Osmanischer Zeit keine realistischen Bilder der hervorgehobenen Persönlichkeiten dieser Kultur.

Eine solche Tradition ist erst in letzter Zeit aus dem Iran nach Anatolien gekommen. In nahezu allen alevitischen Kulturzentren und Klöstern sind heute Abbildungen der Heiligen im Alevitentum vorzufinden. Meist sind dies die Bilder der 12 Imame, vor allem des Heiligen Alis, und die von Hacı Bektaş Veli. Bilder des Propheten Mohammed existieren hingegen überhaupt nicht.

Die Abbildung von heiligen Personen gilt im Sunnitentum als Sünde. Grundsätzlich wird dort die darstellende Kunst von Menschen negiert. Die Herstellung eines Kunstwerkes würde den Künstler zum Schöpfer dieses Werkes machen und somit eine gewollte Gleichstellung des Schöpferdaseins zu Gott sein. Demnach ist nach sunnitischer Ansicht die Verbildlichung von Menschen und vor allem von Heiligen eine Form der Häresie (Gotteslästerung).

Das Alevitentum distanziert sich von dieser Sichtweise und räumt jeglicher Form der Kunst, unter anderem auch der darstellenden Kunst einen Platz ein.
Des Weiteren weisen die heiligen Stätten des Alevitentums eine charakteristische Architektur auf. Man stößt meist auf architektonische Charakteristiken, die die "Vier Pforten, vierzig Stufen" oder den, die zwölf Himmelszeichen symbolisierenden "Baum des Universums" darstellen.

Während viele Klöster, wie das von Hacı Bektaş Veli, eine oktagonale Struktur haben, reflektieren die Klöster des Pir Sultan Abdal und das des Şahkulu in Istanbul den Baum des Universums, wobei sich in der Mitte des Gebäudes ein dicker Pfeiler befindet, um den die zwölf Bauelemente angelegt sind.


[1] Kalligraphie = ist die Kunst des „Schönschreibens" von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien.

 

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