Alevi Inanç Din Bilgileri sayfası—Seyyid Hakkı, 1965 Dersim doğumlu ve Seyyid Seyfettin Ocağı evladı.—Allah Muhammed ya Ali.
Seyyid Hakkı
Alevi Inanç Din Bilgileri sayfası.

Kerbela..

Kerbela

Am zehnten Tag Monats Muharrem, im einundsechszigsten Jahr nach Hidschra (Hicret) (am 10. Oktober 680 n. Chr.), tritt imam Husain (Hüseyin) ibn Ali, der Enkel des Propheten Muhammed und faktische Oberhaubtder Schi´at Ali, frühmorgen aus seinem Zelt, um zum letzten mal seinen blick über die weite, trockene ebene von Kerbela schweifen zu lassen, wo das gewaltige syrische Heer sein Lager umzingelt hat. Es sind die soldaten des Umayyaden-Kalifen Yazid I., die schon vor Wochen aus Damaskus geschicktwoden waren, um Husain und seinen Mitreitern den weg nach Kafa, zu den Aufständischen, abzuschneiden.

Seit zehn Tagen schon belagert die Syrische Armee Husain in Kerbela. zuerst versuchten sie, das Lager mit einem Sturmangriff der Reiterei zu überrennen. Doch Husain hatte in weiser Voraussicht seine Zelte am Fuß einer Hügelkette aufgestellt und ließ auf drei Seiten seines Lagers einen halbkreisförmigen Graben ausheben und mit Holz füllen, das er in Brandt steckte. Er sammelte seine Männer in der Mitte dieses Feuerkreises und befahl ihnen, mit gezückten Lanzen in dichter Formation niederzuknien und so den Ansturm der feindlichen Reiter zu erwarten.

Mit dieser simplen strategie gelang es Husains kleiner Streimacht, die dreißigtausend Soldaten des Kalifen sechs Tage lang abzuwehren. am siebten Tag änderte die Syrische Armee ihre taktick. Statt erneut anzugreifen, verlagerte sie ihre Linien in Richtung Euphratufer und schnitt Husain von der Trinkwasserzufuhr ab. jetzt schweigen die Waffen. Die Soldaten des Kalifen sitzen auf ihren gepanzerten pferde und warten. ihre schwerter sind nicht gezückt, ihre Bögen geschultert. Seit drei Tagen leiten die Kanäle kein Wasser mehr in Husains Lager. Die wenigen Männer, die nicht im Kampf gefallen sind, verdursten jetzt langsam und qualvoll.

Der Boden mit Leichen übersät, auch Husains achtzehnjähriger Sohn Ali Akbar und sein vierzehnjähriger Neffe Qazim (Kazim), der Sohn seine älteren Bruders Hasan, sind nicht mehr am Leben. von de zweiundsiebzig Gefolgsleuten, die mit Husain von Medina nach Kufa aufgebrochen sind, um ein Heer gegen Yazid(Yezid) aufzustellen, sind nur die Frauen und ein paar Kinder übrig. Husains einzig noch lebender Sohn Ali liegt todtkrank im Zelt der Frauen. Alle anderen hat man an der stelle begraben, wo sie im Kampf gefallen sind, man hat ihren Leichnam in ein streich der Wind über die flachen Gräber und trägt Verwesungsgeruch über die kahle Ebene.

Erschöpft und schwerverwundet, bricht Husain am Zelteingang zusammen. Ein Fpeil steckt tief im seinem arm, ein speer hat ihn die wange durchbohrt. seine Körper ist ausgedörrt, ihm ist schwindlig, denn er hat viel Blut verloren. Er wicht sich den schweeiß aus dem Augen, senkt dem Kopf und versucht, das wehklagen der Frauen aus dem Zelt nebenan zu ignorieren. Soeben hat man seine kleinen sohn begraben, dem ein Pfeil die kehle durchbohrte, als Husain ihn einen Hügel hinauftrug, um die Syrischen soldaten um wasser zu bieten.

Der schmerz der Frauen trifft ihn schwerer als jeder Pfeil, bestärkt ihn aber auch in seinem entschluß. Er muß vollenden, was er begonnen hat. Er muß seine letzte kraft mobilisieren und gegen das Unrecht und die Tyrannei des Kalifen kämpfen, selbst wenn es ihn das Leben kostet. Er steht mühsam auf, hebt die Blutüberströmten hände zum himmel und betet: <<Wir sind für Gott bestimmt, und zu Gott werden wir zurückkehren.>>

Denn Koran in der einen und das Schwert in der anderen Hand, besteigt Husain sei streitroß, reißt die züge herum und lenkt es auf die Soldaten, die nur wenige hundert meter von ihm entfernt eine Barrikade bilden. mit einem Tritt in die Flanken des Pferdes stürtzt er sich wild entschlossen auf dem Feind, schwenkt sein Schwert und ruft: <<Seht ihr, wie Fatimas Sohn kämpft? Seht ihr, wie Alis sohn kämpft? Seht ihr, wie die Banu Haschim auch nach drei Tagen hunger und durst noch kämpfen? >>

Einer nach dem anderem fallen die Syrischen Reiter durch sein Schwert, bis General Schmer seine Soldaten anweist, sich zu sammeln und Husain um zuzingeln. Ein schneller schlag mit einer Lanze reist vom Pferd. Am Boden liegend, schlägt er die Arme über den Kopf, als die Pferde über ihn hinwegtrampeln. Husains Schwester Zaiynab (Zeyneb) eilt aus dem Zelt, um ihm beizustehen. Aber Husain ruft ihr zu: <<Geh zurück ins Zelt, Schwester, ich bin verloren.>> Endlich befiehlt Schemr der Syrischen Reiterei den Rückzug.

Als seine soldaten Überlebenden aus dem Lager treiben, steigt der General vom Pferd und stellt den Fuß auf Husains geschundenen Körper. <<Bekenne deine Sünden>>, sagt Schemr. <<Ich werde dir die Kehle durchschneiden.>> Husain dreht sich auf dem Rücken, um seinem peiniger ins Gesicht zu sehen.<<Vergib, o barmherziger Gott, dem Volk meine Großvaters seinem Sünden>>, ruft er aus, <<und schenke mir in deiner Großmut den Schlüssel zum Schatz der Fürsprache...>>
Noch ehe der Enkel propheten sein Gebet beendet hat, hebt Schemr sein Schwert und läßt die
Klinge niederfahren, die Husains Kopf vom Körper trennt .Den Kopf spießt er auf eine Lanze und bringt ihn nach Damaskus,wo er ihn auf einem goldenen Tablett dem Umayyadenkalifen als Geschenk darreichen wird.

Nach Alis Ermordung im Jahr 661wählten die Überlebenden der schi´at Ali in Kufa Alis ältester sohn Hasan zu dessen Nachfolger als Kalif .Doch Kufa war eine gespaltene und Isolierte Stadt und Alis Anhängerschaft zerstreut und gering an Zahl. Mu`awiya hatte sich in Jerusalem zum Kalifen ausgerufen und beherrschte aus seiner Hauptstadt Damaskus aus immer mehr muslimische Provinzen, so daß Hasan und seine Verbündeten gegen das gewaltige syrische Heer nichts auszurichten vermochten.

Doch trotzihrer geringen Zahl besaß die Schi´at Ali noch immer Sympathien, insbesondere bei den Iranern des einstigen Sasanidenreichs, die in den abl al-bait eine Alternative zur Herrschaft der arabischen Umayyaden sahen, sowie bei der Bevölkerung Mekkas und Medinas, wo die Erinnerung an den Propheten noch sehr lebendig war. Gleich, welcher politischen Richtung sie angehörten, viele erkannten in den Gesichtern der Prophetenenkel Muahmmads Züge wieder. Mu´awiya willigte daher nur allzu gern ein, als Hasan ihm eine Art vorläufigen Waffenstillstand anbot.

Um einen weiteren Bürgerkrieg zwischen den Banu Haschim un den Banu Umayya zu vermeiden, sollte Mu´awiya die Führung behalten. Nach seinem Tod allerdings sollte die Nachfolge im Kalifat durch Konsens der muslimischen Gemeinschaft bestimmt, wenn nich sogar explizit an Muhammads Famillie zurückgegeben werden. Dieses Abkommen nutzte beiden. Hasan hatte Zeit, die schi´at Ali neu zu formieren ,ohne Angriffe der syrichen Armee befürchten zu müssen; und Mu´awiya wurde die politische Ligimität zuteil, nach der er so lange gestrebt hatte .

Nummher war Damaskus die Hauptstadt der muslimischen Gemeinschaft.Von hier aus brachte Mu´awiya eine Reihe von Reformen zur festigung und Zentralisieren seiner Autorität als Kalif auf den Weg. Er nutzte die stärke seines stehenden syrischen Heeres ,um die in den Garnisonen des muslimischen Territorioms verstreuten sodaten unter seiner Führung zu einen. Dann ordnete er die Zwangsumsiedlung de jenigen Nommendenstämme in entlegene Dörfer an, die sich nie als Teil der Umma betrachtet hatten, und erweiterte damit seinen Machtbereich.

Die Verbindung zu den fersten muslimischen Provinzen festigte er dadurch, daß er seine Verwandten, von denen viele durch Ali ihres Postens enthoben worden waren, als Statthalter einsetzte. Zugleich gelang es seiner straffen Führung, der Kurruption und Unordnung entgegenzuwirken, die während der Regierungszeit seines Vetters Uthman geherrschthatten. Mu´awiyas Statthalter wiederum sicherten sich ihre Position durch fleißiges Eintreiben von Steuern, die sie nach Damaskus sckickten. Mit diesem Geld errichtete der Kalif eine glanzvolle Hauptstadt, wie sie sich keine Arabischer Stamm je hattä träumen lassen.

Mu´awiya übernahm zwar Uthmans Religiös geprägten Titel des Chalifat Allah und unterstützte die Einrichtungen der Religiongelehrten und Koranrezitatoren mit grßzügigen finanziellen Zuwendungen, aber er mischte sich-wie alle späteren Ummayaden-Kalifen - nich in die thelogischen und juristischen Konroversen ein. Wie sein Urahn Qusayy jedoch wußte Mu´awiya, daß die Ka´ba der politischen Herrschaft religiöse Legitimität verleihen konnte. Deshalb erwarb er von den ahl al-bait das Privileg, das Heiligtum in Mekka zu schützen und den Pilgern Unterkunft und Wasser bereitzustellen.

Durch die Zentralisierung seiner Herrschaft in Damaskus und die Absicherung seines Kalifats mit Hilfe einer mobilen, äußert disziplinierten Armee sowie einer gewaltigen Flotte, mit der er Eroberungszüge bis ins ferne Sizilien unternahm, brachte Mu´awiya die auseinanderstrebenden Regionen Arabiens unter seine Kontrolle und trieb die Expansion weiter voran. Doch obwohl er bestrebt war, als allmächtiger Stammenschaichund nich als muslimischer König zu erscheinen, gibt es keinen Zweifel, daß sich Mu´awiyamit seinem zentralistischen und absolutistischen Führungsstil am Vorbild der byzantinische und sasanidische Herrscher orientierte.Nach der Umgestaltung der Kalifats in eine Monarschie tat Mu´awiya das, was jeder andere König auch getan hätte. Er bestimmte seine sohn Yazid (Yezid) zu seinem Nachfolger.

Die Quellen zeichnen ein recht ungnädiges Bild von Yazid, was nicht weiter verwundert, hatte er doch die Propfetenfamilie in Kerbela fast ausgelöscht. Mu´awiyas sohn und Erbe wurde als zügelloser, ausschweifender Trunkenbold dargestellt, der lieber mit seinem Haustier, einem Äffchen, spielte, als die Staatsgeschäfte zu führen. Dises Bild mag ngerecht sein, doch von dem Augenblick an, da er die Nachfolge seines Vaters antrat, war Yazidsruf besiegelt. Schlißlich markiert sein Amtsantritt das definitiffe Ende der geeinten Gemeinschaft Gottes und den Beginn des ersten muslimischen - und explizit arabischen - Reiches.

Gegen diese Entwicklung war es in Kufa zum Aufstandgekommen. Die Garnisonsstadt, in der es von freigelassenen Sklaven und nicht Arabischen, zumeist Iranischen mulimischen Soldaten nur so wimmelte, die Haubtstadt von Alis kurzem, turbulentem Kalifat, war das Zentrum antiummayyadischer Ressetiment, Kristallistionspunkt des Widerstands war die heterogene Koalition der Schi´at Ali, die nichts weiter Verband als der Haß auf die Bannu Umayya und die Überzeugung, einzig die Familie des Propfeten könne die Urideale des Islams - Gerechtigkeit. Förmigkeit und Gleichheit - wiederherstellen.

Wie bereits erwehnt, betrachtete die Schi´at Ali zunächst Hasan , Alis und Fatimas ältesten Sohn , als ihr neues Oberhaupt. Doch als Hasan 669 starb - seinen anhängern zufolge wurde er vergiftet -, konzentrierten sich alle Hoffnungen Alis zweitältesten Sohn Husain. Anders als sein Bruder, dem politischen Machenschaft zuwider waren, war Husain der geborene Führer, der von seinen Gefolgsleuten unbedingte Loyalität verlangte. Nach Hasanstod wurde Husain von der Schi´at Ali gedrängt, Mu´awiyas Regime zu stürzen, koste es wolle. Doch Husain lehnte es ab, den Vertarag zu verletzen, den sein Bruder mit dem Kalifen geschlossen hatte.

Elf jahre lang lehrte und prädigten er in Medina, wahrte das Vermächtnis seiner Familie und wartete auf den Tod des Kalifen. Elf jahre lang ertrug er die Demütigung, daß sein Vater von den Kanzeln herab öffentlichgeschmächt wurde, wie es Mu´awiya im ganzen Reich verfügt hatte. im jahr 680 endlich starb Mu´awiya, und bald erreichte Husaineine Nachricht der Kufaner mit der Aufforderung, in ihre Stad zu kommen und den Aufstand gegen den Sohn der verhaßten Tyrannen aufzuführen.

Obwohl er seit Jahren auf disen augenblick gewartet hatte, zögerte Husain jetzt, sein Schicksal in die Hände der Kufaner zu legen, deren Wankelmut und Zweitrecht er nur zu gut kannte. Er wußte auch um die Aussichtlosigkeit, sich mit einem Herr irakischer Unzufriedener gegen die massive syrische Streitmacht des Kalifen zu stellen. Andererseits mußte er ein Verpflichtung als Propfetenenkel nachkommen, gegen die Unterdrückung seiner Gemeinschaft durch einen unrechtmäßigen Herrscher zu kämpfen.

Ihm wurde die Entscheidung abgenommen, als Yazid, der die Bedrohung erkannte, Husain aufforderte,vor seinen Emir Walid in Medina zu treten und Damaskus den Treueid zu schwören . Als Husain vor Walid und dessen Berater Marwan erschien ( demselben Marwan , der Uthman gedrängt hatte, nicht nachzugeben, und schließlich selbst das Umayyaden-Kalifat errang ), erklärte er, als Vertreter der abl al-bait könne er dem kalifen besser dienen, wenn er ihm in aller Öffentlichkeit die Treue schwöre.Walid war bereit, ihn ziehen zu lassen, doch Marwan ließ sich nicht Täuschen. <<Wenn du Husain jetzt gehen läßt, wirst du nie wieder zu fassen kriegen >>,sagte er zu Walid . <<Fordere ihn auf, hier und jetzt den Treueid zu schwören, und laß ihn töten, wenn er sichb weigert .>>

 Noch ehe Walid Marwns Rat befolgen konnte, brach Husain mit seinen Familienangehörige und einer Handvoll Mitstreiter in Richtung Kufa auf, wo er jedoch nie ankam. Als Yazid erfuhr, daß
Husain mit einem Heer gegangen zu ziehen beabsichtigste, schieckte er Soldaten nach Kufa, um die Radelsführer des Aufstads zu verhaften und hinzurichten. Die bewohner der Stadt sollten wissen, das jeder Versuch,Husain zu ünterstützen, mit gnadenloser Härte bestraft würde.

Die Drohung wirkte. Lange bevor Husain und seine Kampfgähferte in Kerbela, nur wenige Kilometer südlich von Kufa, abgefangen wurde, war der Aufstand zusammengebrochen. Wie von Husain befürchtet, hatten die Kufaner in seinem Schicksal überlassen. Trotzdem setzte er seinen Weg nach Kufa fort. Es war ein Weg in den siecheren Tod.

Das Massaker von Kerbela wirkte auf allen Muslimen wie ein Schock . Um Husains Parteigänger abzuschrecken, führten Yazids Soldaten die Überlebenden als Gefagenen durch Kufas straßen, darunter auch Husais einzig Überlebenden Sohn Ali, der so krank war, daß er auf ein Kammel gebunden wurde. Als man Husains abgeschlagen Kopf zur schau stellte, erhoben den Kufaner Wehklagen, schlugen sich an die Brust und verfluchten sich für ihre Treulosigkeit.

slbst jene Gruppen, die sich dem Führungsanspruch der abl al-bait entscheiden widersetzt hatte, waren bestürtzt über diese Machtdemonstration des Kalifen. Immerhin handelte es sich um die Familie des propheten, die man hatte verdursten lassen und wie Tiere abgeschlachtet

hatte. Überall im Reich brache daraufhin Aufstände aus ,Die charidschitischen Gruppen brandmarkten Yazid als Ketzer und errichteten im Iran und auf den arabischen Halbinsel ihr eigenes Regime. Im Namen von Muhammad (einem sohn Alis mit einer anderen Frau als Fatima) wurde in Kufa ein kurzer, aber blutiger Aufstand angezettelt, um das Massaker von Kerbela zu rächen,

Abd Allah ibn al-Zubair, der Sohn des Mannes, der mit Talha an der Seite Aischas in der Kamelschlacht gegen Ali gekämpft hatte, stellte in Mekka eine Armee auf und erklärte sich zum amir al-mu´minin, zum Befelshaber der Gläubigen. die ansar in Medina folgten prompt Ibn al-Zubaris Beispiel, erklärten ihre Unabhängigkeit von Damaskus und wählten ihr eigenes Oberhaubt. Gegen diese Aufstände zog Yazid zu Felde. Auf seinen Befel beschossen syrische Truppen die Städte Mekka und Medina mit Brandkugeln aus gewaltigen Katapulten.

In Mekka griff das Feuer rasch auf die Ka´ba über, die bis auf den Grund zerstört wurde. Als der Brand gelöscht war, lagen die heiligen Städte in Schutt und Asche. Medina kapitulierte und schwor Yazid den Treueid. Doch erst unter dem Kalifat Abd al-Maliks gelang es den Umyyaden, Ibn al-Zubair und seine Truppen in Mekka endgültig zu besiegen und die absolute Herrschaft von Damaskus wiederherzustellen.

Unbemerkt von den Umayyaden -Kalifen vollzog sich indes eine subtilere, weitaus bedeutsamere Revolution: ein Aufstand nicht zur Erlangung der politischen Macht, sondern der Kontrolle über den Kern der muslimischen Religiosität. 684 n. Chr., vier Jahre nach der Katastropfe von Kerbela, versammelte sich eine kleine schar Kufaner, die sich tawwabun (<<Büßer>>) nannten, am Ort des Massakers, die Gesichter geschwärzt, die Kleider zerrissen, um den Tod Husains und seiner Familie zu betrauern.

Diese inoffizielle Versammlung, die keienem Zeremoniell folgte, war nicht nur ein Tribut an Husain, sondern ein Akt der Sühne dafür, daß sie ihn im Kampf gegen die Umayyaden schmählich im stich gelassen hatten. Die Büßer wollten ihre verfehlung öffentlich bekunden und sich mit diesem gemeischaftlichen Akt der Trauer von ihrer Schuld reinwaschen.


Hakkı Dede
Quelle: Reza Aslan

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