Alevi Inanç Din Bilgileri sayfası—Seyyid Hakkı, 1965 Dersim doğumlu ve Seyyid Seyfettin Ocağı evladı.—Allah Muhammed ya Ali.
Seyyid Hakkı
Seyyid Seyfeddin Ocağı

7- Der Weg der Aleviten -2


Der Weg Der Aleviten -2

Heilige im Alevismus-Bektaschismus

Hazreti Ali

Ali ist der engste Mitstreiter und Kampgenosse des Propheten Muhammed. Gleichzeitig ist Ali Muhammeds Vetter und Schwiegersohn durch seine Tochter Fatima. Ali ist am 21.März 598 n. Chr. In Mekka als Sohn von Abu Talip (Ebu Talip –Onkel des Propheten Muhammed) geboren. Muhammed wurde nach dem Tod seiner Eltern von Alis Eltern großgezogen. Ali hat bei den Islamischen Gelehrten einen hohen stellenwert. Eine islamischer Gelehrter beschreibt ihn so:

„Hz.Muhammed ist der Gründer des Islams und Hz.Ali ist der Hüter des Islams.“
(Hz.Muhammed Islam dininin kurucusu, Hz.Ali ise koruyucusudur).

Hazreti Muhammed beschreibt Ali in seinen Aussprüchen (Hadithen) wie folg:

„Wer Ali lieb hat, liebt auch mich und
Wer mich lieb hat, liebt Gott.
Wer Ali’s Feind ist, ist gleichzeitig mein Feind und
Wer mein Feind ist, ist ohne Zweifel auch Gottes Feind.“

(Ali’yi (Hz.Ali) seven şüphe yok ki beni sevmiş olur,
Beni seven Allah’ı sevmiş olur.
Aliye düşman olan, bana düşman olur;
Bana düşman olan ise, hiç şüphesiz Allah’a düşman olur.)

„Ich bin die Stadt der Lehre und Ali ist das Tor zur Stadt.“
(Ben ilim şehriyim, Ali de o şehrin kapısıdır.)

Ali wurde nach seinem 5. Lebensjahr von Muhammed erzogen und er unterstützte ihn bei der Verbreitung des Islam. Hazreti Ali wird im Islam mit verschiedenen Beinamen belegt, z.B.:

Şah-ı Merdan (Schah-i Merdan): König der Helden
Şir-i Yezdan (Schiri Yesdan): Gottes Löwe
Haydar (Hajdar): Löwe, mutig wie ein Löwe

Hazreti Ali wird nicht nur als Held und mutiger Kämpfer gesehen, sondern vor allem auch als ein Gelehrter, Literat und Dichter. Seine Gedankengut ist später in zwei Büchern zusammen gefasst worden, seine Reden in „Neh’cül Belaga“ und seine Gedichte in „Divan-i Ali“.

Ali hat in seinem ganzem Leben die Gerechtigkeit verteidigt. Er war sozusagen die Tür zur Gerechtigkeit. Nach Muhammeds Tod fanden die Auseinandersetzungen wegen seiner Nachfolge statt. Am 9. November 611 n. Chr. Wurde er in Qufa (Kufe) ermordet.

Wie bereitsgesagt, ist der Name Alevismus (Alevi) von Alis Name abgeleitet. Seine Gedankengut, seine Lehre wurde die Ideologie seiner Anhänger (Aleviten).

Einige Aussprüche von Ali
„Es kann kein besseres Hab und Gut geben als Vernunft;
Keinen besseren Freund als ein guter Charakter;
Keine bessere Erbschaft als der Anstand;
Keine bessere Würde als das Wissen.“
(Akıl gibi mal, iyi huy gibi dost, edep gibi miras, bilgi gibi şeref olamaz.)

„Die beste Gottesgabe ist die Vernunft.“
(Allah’ın insanlara bahşettiği nimetlerin en büyüğü akıldır.)

„Das Wissen kann man nicht mit Reichtum erwerben (kaufen); deshalb kann man einen ungebildeten Reichen nicht mit einem gebildeten Armen vergleichen.“
(Ilim hiç bir servet ile satın alınmaz; onun içindir ki, bir cahil ne derece zengin olursa olsun, en fakir bir alim ile mukayese olunmaz.)


„Der wahre Freund ist derjenige, der in schlechten Zeiten (in Notlagen) dich unterstützt, ohne dich zu verletzen.
(Hakikat dost, sıkıntılı zamanlarda senin gurur ve izzeti nefsini kırmadan sana yardım edendir.)

„Die Armen geraten manchmal in solch schlechte Situationen, dass sie nicht angehört werden, wenn sie auch die Wahrheit sagen.“
(Yoksullar bazen çok müşkül durumlarda kalırlar; söyledikleri sözler ne kadar doğru olursa olsun, onları dinleyenler sözlerine kulak asmazlar.)

„Beuge dich den Ungerechtigkeiten nicht.“
(Haksızlık karşısında eğilmeyiniz.)

„Was du dir nicht zufügen lassen willst, lass auch dem anderen nicht Zufügen.“
(Sana yapılmasını istemediğin bir şeyi, başkalarına yapmamak düsturun –prensibin- olsun.)

„Der Wert der Menschen wird an guten Taten, die er vollbracht hat, gemessen.“
(Insanların kıymeti yaptıkları iyiliklerle ölçülür.)

„Alle Menschen sind zwar Gottes knechte, aber ein Mensch ist nicht der Knecht (Sklave) des anderen.“
(Bütün insanlar Allah’ın kuludur, lakin hiç bir kimse diğer bir kimsenin kulu değildir.)

„Mehr arbeiten und wenig beten ist besser, als wenig arbeiten und mehr beten.“
(Az ibadet edip çok çalışmak, çok ibadet edip az çalışmaktan üstündür.)

„Die Menschen fürchten sich vor dem, was sie nicht wissen.“
(Insanlar daima bilmedikleri şeylerden ürkerler.)

„Einmal bescheiden sein ist besser als tausendmal grausam.“
(Bir kere mazlum olmak, bin kere zalim olmaktan üstündür.)

„Die Arbeitende finden keine Zeit, schlechtes zu denken, aber die nicht arbeiten, können sich von Schlechtigkeiten nicht befreien.“
(Çalışanlar fenalık düşünmeye vakit bulamazlar; çalışmayanlar ise kendilerini fenalıktan kurtaramazlar.)

„Gehe mit deiner Sprache gut um, sie kann dich sowohl in den Wohlstand als auch in die Katastrophe führen.“
(Dilinizi daima iyi kullanınız; o sizi sadete götürdüğü gibi, felakete de görürebilir.)

„Leiste immer Hilfe, aber denke nicht, dass du im Gegenzug etwas Schlechtes erleben wirst.“
(Iyilik ediniz; onun mukabilinde fenalık göreceğinizi katiyen aklınıza getirmeyiniz.)

„Ein intelligenter Mensch kann arm sein, aber er braucht keine Almosen von anderen.“
(Akıllı bir insan fakir olabilir; fakat, o hiç kimsenin sadakasına muhtaç değildir.)

„Derjenige, der die Schwierigkeiten erträgt, trifft auf Erleichterungen.“
(Zorluklara tahmül eden, kolaylıkla karşılaşır.)

„Ein kluger Feind ist besser als ein dummer Freund.“
(Akıllı düşman, cahil ve ahmak dosttan hayırlıdır.)

„Das Herz ist das Buch des Auges.“
(Kalp, gözün kitabıdır.)

„Das Hab und Gut macht die Menschen nicht reich, arbeite für den Reichtum des Herzens.“
(Mal ve mülk insanın gözünü doyurmaz; kalb zenginliğine çalışınız.)

„Gehe mit Menschen freundlich um, schätze keinen gering, weil jeder eine andere Auffassung, Lebensweise und Tradition hat. Deshalb ist eine Führung erforderlich, in der jeder nach seinen Mentalitäten und Auffassungen leben kann.“
(Insanlarla iyi geçin, kimseyi hor görme. Çünkü, herkesin aklı ve tavrı başka başkadır; bunları kendi gidişlerine uygun bie şekilde idare gereklidir.)

„Sei bescheiden, dass du Verehrung und Gefallen von anderen verdienen kannst.“
(Alçak gönüllü olunuz ki, halkın hürmet ve beğenisini kazanasınız.)

„Fester Entschluss und Geduld sind die besten Helfer der Menschen.“
(Azim ve sebat, insanların en büyük yardımcısıdır.)

„Die Zunge ähnelt einem Raubtier; wird sie freigelassen, verschlingt sie dich.“
(Dil, bir canavara benzer; serbest bırakırsan seni yutar.)

„Ich habe Erhabenheit gewollt, diese habe ich durch Bescheidenheit erreicht;

Ich wollte in führende Position kommen und habe dies durch Bildung erreicht;

Ich wollte Wunder kraft besitzen,; diese habe ich in Gottesverehrung gesehen;

Ich wollte mich behaglich fühlen, dies habe ich durch Aufgabe des Neides erreicht;

Ich wollte Hilfe haben, diese habe ich in Geduld und Gottvertrauen gefunden;

Ich wollte Dankbarkeit haben, diese habe ich mit Wohlgefallen und Genügsamkeit erreicht.“

(Yükseklik istedim, alçak gönüllükte buldum;
Baş olmak istedim, bilgi sahipliğinde buldum;
Keramet istedim, takva ve ibadette buldum;
Rahat istedim, kıskançlığı bırakmakta buldum;
Yardım istedim, sabır ve tevvekülde buldum;
Şükür istedim, rıza ve kanaatte buldum.)

„Sei großzügig, aber nicht verschwenderisch! Sei sparsam aber nicht geizig!“
(Cömert ol, ama israfçı olma! Tasarruflu ol, ama cimri olma!)

„Versuche die Wahrheit nicht von denen, die davon reden, zu lernen; erkenne di Wahrheit, so wirs du auch die, die davon reden, kennenlernen.“

(Hakikatı, söyleyenlerine bakarak öğrenme; hakikatı öğren, söyleyenlerini öğrenirsin.)

Hacı Bektaş Veli
Hacı Bektaş Veli ist Ideologe und Gründer des anatolischen Alevitismus – Bektaschismus. Das Wort „Bektaschi“ (Bektaşi) leitet sich, wie gesagt, von seinem Namen ab. Ihm werden auch Beinamen wie Pir (Begründer eines geistlichen Ordens) Hacı (Hadschi: Pilger), Hünkar (Großherr) gegeben.

Er ist im Jahre 1209 in Horasan (Iran) in der Stadt Nişapur geboren und stammt aus Alis Sippe (nach Ali in der 17. Genaration). Er soll in jungen Jahren von Hoca Ahmet Yesevi (namhafter türkischer Mystiker), nach anderen Quellen von Lokman Perende, Ahmed Yesevis Schüler, unterrichtet worden sein. Dadurch kam Hacı Bektaş mit der Islamischen Mystik in Berührung. Die islamische Mystik ist als eine Alternetive gegenüber den strengen Schariaregeln des Islam anzusehen.

Hacı Bektaş Veli wurde von Lokman Perende mit diesem Gedankengut nach Anatolien geschickt. In erster Linie wurde in Anatolien die Liebe unter den Menschen, unabhängig von ihrer Abstammung, verbreitet.

Durch seine Toleranz, Menschenliebe, Weisheit und Wunderkraft fand er Zulauf bei der anatolischen Bevölkerung, die durch die damaligen Herrschern, Feldherren unterdrückt wurden. Er war der „Erlöser“ dieser unterdrückten, ausgebeuteten und verfolgten Menschen in Anatolien; denn seine Lehre war zugleich eine Ideologie der Armen. Diese Lehre verbreitete sich sowohl in Anatolien als auch außerhalb Anatoliens.

Einige Aussprüche von Hacı Bektaş Veli
„Schätz keinen Menschen und kein Volk geringer!.“
(Hiç bir insanı ve milleti ayıplamayınız!)

„Lasst die Frauen die Schule besuchen.“
(Kadınları okutunuz.)

„Was du suchst, suche es in dir selbst.“
(Her ne arar isen, kendinden ara.)

„Auch wenn du leidest, lasse  die anderen nicht leiden.“
(Incinsende incitme.)

„Auf der Welt gibt es zwei Meere; eines ist süß, das andere ist bitter; die Träne ist bitter, das Mundwasser ist süß.“
(Dünyada iki deniz vardır; biri tatlı, biri acıdır; gözyaşı acı, ağız suyu tatlıdır.)

„Auf der Welt gibt es vier Jahreszeiten; die Kindheit gleicht den Frühling, die Tapferkeit dem Sommer, das Alter dem Herbst, der Tod dem Winter.“
(Dünyada dört mevsim vardır; çocukluk ilkbahara, yiğitlik yaza, ihtiyarlık sonbahara, ölüm kışa benzer.)

„Der Mensch hat drei Feinde: Der erste ist, seinen Gelüsten nachzugehen, der zweite ist die Hochmütigkeit und Arroganz, der dritte ist die Lüge und Heimtücke.“
(Insanın üç düşmanı vardır: Birincisi nefsine düşkünlük-, ikincisi delalet ve kibir –sapkınlık ve kendini beğenmişlik-, üçüncüsü yalancılık ve kalleşliktir.)

„Glücklich, wer die Gedankenfisternis erhellt.“
(Düşüce karanlığına ışık tutanlara ne mutlu.)

„Beherrsche deine Hände, deine Zunge und deine Lende.
1- Beherrsche deine Hände; mit deiner Hand nicht töten, nicht stehlen, nicht Gewalt anwenden…

2- Hütte deine Zunge; nicht Übles reden, nicht verletzend reden, nicht lügen, nicht schimpfen…

3- Beherrsche deine Lende bzw. zügle deine Triebe; Keuschheit für Mann und Frau außerhalb der Ehe, Monogamie, Ehrlichkeit und Anständigkeit…“
(Eline, diline, beline sahip ol.)

„Wissen und Sanftmut sind die größten Dinge auf der Welt.“
(ilim ve hilim dünyanın en büyük iki nesnesidir.)

„Ein Weg ohne Wissen führt in die Finsternis.“
(Ilimden gidilmeyen yolun sonu karanlıktır.)

„Die eigentliche Blindheit ist die Undankbarkeit.“
(Asıl kötülük, nankörlüktür.)

„Bete nicht mit den Knien, sondern mit den Herzen.“
(Dinine, dizlerinle değil, kalbinle bağlan.)

„Das Licht der Augen kommt vom Herzen.“
(Göze nur gönülden gelir.)

„Aufrichtigkeit ist das Tor zur Freundschaft.“
(Doğruluk, dost kapısıdır.)

„Andersgläubige haben die Kaaba, meine Kaaba ist der Mensch. Sowohl Koran als auch Erlöser ist der Mensch und die Menschheit selbst.“
(Ellerin kabesi var, benim kabem insandır; Kur’an da kurtaran da insanoğlu insandır.)

„Das großartigste Buch, das man lesen kann, ist der Mensch.“
(Okunacak en büyük kitap insandır.)

Üçler (Ütschler): -Drei Heilige
Unter den drei Heiligen versteht man allgemein in der islamischen Mystik die Trinität Hak (Gott)-Mohammed-Ali. Diese Trinität ist untrennbar. Im Alevismus-Bektaschismus versteht man die Dreiheit auch als Gott-Mensch-Natur.

Beşler (Beschler) –Fünf Heilige
Die fünf Heiligen sind die fünf angehörige der Familie Muhammeds: Diese Bezeichnet man auch mit dem Namen „Ehl-i Beyt“ bzw., „Al-i aba“. Es sind: Muhammed, Ali, Fatima, Hasan und Hüseyin.

Die Vierzig Heiligen (Kırklar)
Die Vierzig Heiligen sind Schüler, engste Freunde, Verwandte und Kampfgenossen von Ali. Sie werden ebenfalls von den Aleviten verehrt.

12 Imame
Mit Ali sind 12 Imame. Die 11 Imame sind die Nachfolger Alis. Sie stammen aus Alis bzw. Muhammeds Familie. Meistens sind es Alis Söhne und Enkelkinder.

1. Imam Ali (Ali yül Mürteza) (599-661) sohn Abu Talibs; Beinamen: Haydar, Mürteza (Mürtesa) Abu Türab, Şiri-Yetdan (Schiri Jesdan), in Mekka geboren, in Qufa/Irak getöt.

2. Imam Hasan (Hasan-ül Mücteba – Hasanül Müdschteba, 624-670), 1. Sohn Alis, in Medina geboren, starb in Medina durch Vegiftung.

3. Imam Hüseyin (Hüseyin-ül-Şehid – Hüseyinül Schehid,(626-680), 2. Sohn Alis. In Medina geboren, in Kerbela als Märtyrer (Şehid) gestorben.

4. Imam Zeynel Abbedin (Seynelabbidin, 658/9-713/4). Sohn Hüseyins, der einzige, der das Massaker in Kerbela überlebte, in Medina geboren, dort gestorben durch Vergiftung.

5. Imam Muhammed Bakır (Muhammed-ül-Bakir, 676/7-723). Sohn Zeynel Abbidins, in Medina geboren, dort gestorben durch Vergiftung.

6. Imam Cafer-i Sadık (Dschaferi Sadik, 702-765), Sohn Bakırs, in Medina geboren, dort gestorben durch Vergiftung.

7. Imam Musa-i Kazım (Musa-Kasim, 745/6-799), Sohn Cafer-i Sadıks, in Medina geboren, in Kazimiyn/Bagdad (Irak) in Gefangenschaft gestorben durch Vergiftung.

8. Imam Ali Rıza (Ali Risa, 765-818), Sohn Musa-i Kazıms, in Medina geboren, in Tus/Nordost-Iran durch Vergiftung gestorben.

9. Imma Muhammed Taki (811-835), Sohn Ali Rızas, in Medina geboren, in Kazimeyn/Bagdat (Irak) durch Vergiftung gestorben.

10. Imam Ali-ül Naki (828-868), Sohn Nakis, in Medina geboren, in Samarra/Irak ermordet.

11. Imam Hasan-ül Askeri (846-874), Sohn Nakis, in Medina geboren, in Samara/Irak ermordet.

12. Imam Muhammed Mehdi (869-?), Sohn Askeris, in Samarra geboren, nach Alevitische Glaube ist er noch nicht gestorben. Er ist unsichtbar geworden und kommt eines Tages wieder zrück als Mehdi.

14 Masum-i Paklar (Die vierzehn Reinen Unschuldigen)
Das sind die Söhne der Zwölf Imame, die schon als Kinder umgebracht worden: 1- Muhammed Ekber; Sohn Alis. 2- Abdullah; Sohn Hasans. 3- Abdullah; Sohn Hüseyins. 4- Kasım; Sohn Hüseyins. 5- Hüseyin; Sohn Zenel Abbidins. 6- Kasım; Sohn Zeynel Abbidins. 7- Aliyyül’Aftar; Sohn Muhammed Bakırs. 8- Abdullah-i Asgar; Sohn Cafer-i Sadıks. 9- Yahya el Hadi; Sohn Caferi Sadıks. 10- Salih; Sohn Muhammed Takis. 11- Tayyib; Sohn Musa Kazıms. 12- Cafer-i Tahir; Sohn Muhammed Takis. 13- Kasım; Sohn Ali Nakis. 14- Cafer; Sohn Hasan Askeris.

17 Kemerbest (17 Gegürtete)
Das sind Derwische, Gefolgsleute von Ali. Bei Initiationen, die vom religiösen Oberhaupt durchgeführt werden, bekommt der Initiant einem breiten Gürtel (kemer) aus Stoff um die Hüfte gebunden. 1- Selman-i Farisi. 2- Ammar bin Yaser. 3- Malik Ejder bin Haris. 4- Muhammed bin Ebubekir. 5- Veysel Karani. 6- Ebuzer Gaffari. 7- Huzeyme bin Haris. 8- Abdullah bin Bedi-i Hazai. 9- Abdullah bin Adil Haris. 10- Abu el-Hişam. 11- Haris-i Şeybani. 12- Haşim bin Utbe. 13-Muhammed bin Ebu Huzeyfe. 14- Kanber Ali Sultan. 15- Mürtefi bin Vezza. 16- Sa’d bin Kays-i Hemedani. 17- Abdullah bin Abbas.26

Die Religiösen Funktionäre der Aleviten-Bektaschiten
Die religösen Führer der Aleviten-Bektaschiten bezeichnet man nach der Rangstufe wie folgt: 27

Pir: Ordensgründer (das ist Hacı Bektaş)

Dede-Baba:
Höchstes Amt der Babagan-Richtung (Müccerred:nicht verheiratet);

Ser-Tarık:
Vorstufe zum Höchsten Amt des Ordens;

Halife-Baba:
Vertreter des Dede-Baba (Ober-Baba); Sie werden auf Vorschlag anderer Babas in einer Region von den sogenannten Postnişin des Klosters Hacı Bektaş zum Großmeisters ernannt.

Baba: Vater, Mürşit (Mürschid-Wegweiser).

Dede: Großvater, wie Baba.

Seyyid: Diejenigen Dede, die von Mohammeds bzw. Alis Familie abstammen.

Rehber: (Rayber in Zazaki; Führer, Wegweiser) Stellvertreter eines Dedes bzw. Seyyids.

Derwiş: (Derwisch)- Ein Mitglied, welches mindestens 6 Jahre als Muhib im Orden war.

Muhib, Can: (Dschan) Ein Mitglied des Ordens.

Talip (Der Suchende): Jeder, der Bektaschit werden möchte, bzw. jeder Alevit, der kein religiöser Funktioner ist.

Die Herde (Ocak) und Ordenshäuser der Alevi-Bektaschi und ihre Geografische Verbreitung
İn diesem Zusammenhang bedeutet “Ocak” eigentlich: “Herd” eine religiöse Organisationsform, ein Zweig innerhalb des Alevi-Bektaschismus, der auf der Herkunftslinie, der diesen Ocak vorstehenden Dede, bzw. Seyyid oder Baba beruht.

Diese Ocaklar nehmen in Glauben der Alevi-Bektaschi eine wichtige Rolle ein. Nach den alt-schamanischtischen und zoroastrischen Glaubensvorstellungen ist der Herd, mit der Heiligkeit des Feuers verbunden, ein Ort, vor dem die Bösen Geister (Dschinne), den Menschen schaden zufügende geheime Mächte, Angst haben und sich ihm deshalb nicht nähern. Der Herd hat also eine schützende Funktion. Er bedeutet Familie und Haus und auch Weg und Organisation von Menschen gleicher Zielvorstellungen und gleichen Glaubens.

Fast alle Dede und Seyyid der Alevi-Bektaschi, genauer gesagt Ocak-Gründer und religiösen Größen des “Weges” führen sich auf die 12 Imame, vor allen Imam Zeynel Abbidin, Imam Muhammed Bakır, Imam Cafer-i Sadık, Imam Musa-i Kazım und Imam Ali Rıza zurück und glauben an diese Herkunft.

Die höchste Stufe im Alevi-Bektaschitum ist die des Mürşit und Pir. İnhaber des Mürşit-Funktion ist Ali, der der Pir-Funktion Hacı Bektaş Veli. Im Rahmen der Ocak-Organisation sind es die Seyyid, Dede und Baba, die die Erfordernisse des Glaubens und damit zusammenhängende Zermonien ausführen. Die diese Dienste verrichtenden Seyyid, Dede oder Baba müssen zu allererst vom Mürşit, Pir oder einer diese Funktion repräsentierenden Person ihre Genehmigung (icazetname) bekommen. Genauer gesagt, sie müssen eine Ausbildung durchlaufen und vom “rohen” zum “reifen” Zustand des Mürşid’i kamil (Vollkommenheit) gelangen. Nun wollen wir einige Ocaklar mit ihren Gründern vostellen:

Abdal Musa (14. Jh.)
Er war Hacı Bektaş Veli’s Mürid (Schüler) und stammt aus  dem Ort Khoy im Iran. Er lebte zur Zeit des Osmanenherschers Orhan Gazi und spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung der Janitscharentruppe (Elitesoldaten des Sultans). Sein Dergah (Kloster, Konvent: Tekke) und Türbe (Grabstätte) befindet sich im Dorf tekke (Prov. Antalya, Kreis elmalı), wo auch jährliche Feierlichkeiten stattfinden (3.-5. Juni).

Kaygusuz Abdal (1341-1444)
Kaygusuz war Abdal Musa’s Schüler. Es wird gesagt, daß er der Sohn des Bey’s (Herrn) von Alanya gewesen sei. Sein  eigentliche Name ist Gaibi. Wie Abdal Musa ist er gleichzeitig auch ein Dichter gewesen. Seine Türbe/Dergah befindet sich in Kairo.28

Seyyid Ali Sultan (1310-1402)
Sein eigentlicher Name ist Ibrahim Seydi; weitere Namen sind: Kızıl Deli Sultan und Timurtaş. Er soll der Sohn des Hacı Bektaş Veli gewesen sein oder zumindest sein geistiger Sohn. Sein Türbe ist in Didymotichon (Dimetoka) im griechischen Thrakien. Die Mehrzahl der Bektaşi des Balkans gehören zu diesem Ocak.

Balım Sultan (1473-1516)
Bei den Alevi-Bektaschi gilt er als zweiter Pir nach Hacı Bektaş Veli. Innerhalb des Bektaschitums hat er einige Regeln geändert und reformiert. Seine Türbe ist in Hacıbektaş.

Otman Baba (Gani Baba, ?-1478)
Seine Türbe befindet sich in der Stadt Hasköy (Haskovo/Bulgarien). Bei den Balkan-Bektaschi nimmt er einen wichtigen Platz ein.

Akyazılı (Ibrahim) Sultan (?-1477/78)
Er war Weggefährte und Nachfolger Otman Baba’s. seine Türbe liegt nördlich von Varna, in der Nähe von Balçık (Bulgarien), in Rumelien (europäische Türkei) hat er den Alevi-Bektaschi zahlreiche Anhänger gewonnen und ist selbst bei den dortigen Christen eine angesehene Persönlichkeit gewesen.

Demir Baba Sultan (16. Jh.)
Er ist der Nachfolger von Akyazılı Sultan. Seine Türbe liegt im Deliorman-Gebiet Bulgariens auf dem Zavet-Hügel bei Razgard-Isperih.29 Im Deliorman-Gebiet waren die Kızılbaş einst recht zahlreich. Die Ideen des Şeyh Bedreddin waren besonders hier weit verbreitet.

Sarı Saltuk (13. Jh.)
Sarı Saltuk (Saltık) war Hacı Bektaş Veli’s Zeitgenosse und Schüler. Seine eigentlicher Name war Mehmed Buhari. Er ist von Hacı Bektaş Veli in die Dobrudscha (Dobruca/Rumänien) gesandt worden, wo er dessen Ideen verbreitete. Nach einigen Quellen soll es von ihm 40 Grab- bzw. Wallfartsstätten geben, z.B. in Bbabaeski (Prov. Edirne), Kruje (Kruya)/Albanien, Kaliakra (Kilgra)/ Bulgarien, auf Korfu und verschiedenen Orten Anatoliens, z.B. Tunceli.Hozat, wo er besonders viele Anhänger hat, bzw. wo ein Ocak seines Namens existiert.

Barak Baba (?-1308)
Er war ein Schüler von Sarı Saltuk und soll ein aus Tokat stammender Barak-Turkmene gewesen sein. Nach einigen Quellen war er ein Sohn des Seldschuken-Herrschers Izzeddin Keykavus II, (1257-1259). Soll jedoch vom griechisch.orthodoxen Patriarchen in Konstantinopel  (Istanbul) adotiert und später von Sarı Saltuk erzogen worden sein.

Kolu Açık Hacım Sultan (13. Jh.)
Kolu açık Hacım Sultan war Schüler, nach einigen Quellen auvh Vetter von Hacı Bektaş Veli. Seine Türbe liegt in Susuzköy (Prov. Uşak).

Karaca Ahmet Sultan (13. Jh.)
Wie viele Derwische der Bektaschi soll auch Karaca Ahmet aus Horasan (Iran) nach Anatolien eingewandert sein. Zuerst ließ er sich in Manisa nieder. Danach ging er nach Hacıbektaş und eine zeitlang leistete er im Hacı Bektaş-Dergah (Tekke) Dienste Nachdem er vom Pir (Hacı Bektaş Veli) die Genehmigung (icazetname) erhalten hatte, wanderte er durch verschiedene Gegenden Anatoliens und verrichtete geistliche Arbeit.

Es wird gesagt, dass er ein guter Nervenarzt/Psychiater gewesen sei. Seine Türbe/Dergah liegt im Karacaahmet-Viertel zwischen Kadıköy und Üsküdar (Istanbul). Außerdem existieren verschiedene, mit ihm verbundene Wallfartstätten in Manisa, Aydın und Afyon, wo man besonder für Geisteskranke Genesung erhofft.

Şah Kulu Sultan (15. Jh.)
Seine Türbe/Dergah befindet sich in Merdivenköy (Istanbul)30, wo vorher ein Jagdhaus de sbyzantischen Kaisers gewesen ist, das von Orhan Gazi eingenommen und zunächst den Ahi31 übergeben wurde. Heutezutage besteht ein Verein zur Pflege und Restaurierung des Şah Kulu Dergahı, der von zahlreichen Aleviten unterhalten wird, aber auch karitative Dienste für die nicht-alevitische Umgebung leistet. Außerdem wird dort alevitische Religion und Kultur gepflegt.

Einige Dergah (Konvette) und Ocak in Anatolien
Masumlar Dergahı: Sivas
Hüseyin Gazi: Ankara
Banun Sultan:
Kırşehir
Ahi Evren: Kırşehir
Nureddin Baba: Nevşehir
Sait Emre: Içel
Babalar Dergahı: Çanakkale
Seyyit Battal Gazi Tekkesi32: Eskişehir/Seyyidgazi
Uryan Baba Tekkesi33: Eskişehir/Seyyidgazi
Şüccaadin Dergahı34: Eskişehir/Seyyidgazi
Seyyid Veli Baba Sultan: Isparta/Serinkent
Hamza Baba Dergahı: Izmir/Kemalpaşa
Geyikli Baba: Bursa/Inegöl
Kelami Dergahı: Bursa
Yatağan Baba: Muğla/Yatağan
Abdal Musa: Antalya/Elmalı
Seyidim Sultan: Çorum
Keçeci Ahi Baba: Tokat/Erbaa/Keçeci
Teslim Sultan: Denizli
Topçu Baba Türbesi: Kırklareli/ Kofçaz/Topçular

Einige Ocaklar
Ağuiçen Ocağı: Elazığ, Malatya, Sivas, Tunceli, Tokat, Çorum.
Garip Musa und Hıdır Abdallar: Erzincan/Kemaliye, Sivas/Divriği, Kangal, Kars/Kağızman, Selim, Sarıkamış, Eskişehir.
Güvenç Talipleri: Trabzon, Ordu, Giresun, Tokat, Bolu/Düzce, Zonguldak/Ereğli, Sakarya, Kocaeli
Şeyh Bircan: Sivas, Malatya
Şeyh Çoban: Erzurum/Hınıs, Malatya
Şeyh Sabun: Kars
Derviş Gevran: Bingöl
Delle Berğe Can: Tunceli
Dede Garkın: Maraş, Antep
Sarı Saltuk: Tunceli, Ankara, Edirne/Babaeski
Celal Abbas Ocağı: Sivas
Imam Rızalılar: Tunceli, Sivas, Erzincan/Tercan
Abdal Musalılar: Antalya, Aydın, Içel, Adana
Baba Mansurlar: Tunceli, Adıyaman, Elazığ, Erzincan, Sivas
Kureyşanlılar: Tunceli, Elazığ, Erzincan/Tercan
Yürüyen Hızır(Uryan Hızır): Malatya/Arapkir, Erzurum
Musa Kazım Oğulları: Malatya/Arguvan
Şah Ibrahim: Malatya, Sivas
Yanyatır Oğulları ve Tımur Beyliler: Izmir, Aydın, Isparta
Hubyarlılar: Sivas/Yıldızeli, Tokat

Einige Alevi-Bektaschi-Konvente (Dergahlar) im Ausland
Kaygusuz Abdal: Kairo/Ägypten
Necef Dergahı: Necef/Irak, wo sich das Grab des Imam Ali befindet.
Kazimiye Degahı: Kazimiye bei Bagdat/Irak, wo sich die Gräber von Imam Musa Kazım und Muhammed Taki befinden.
Bayram Baba Dergahı: Aleppo/Syrien
Kırklar Dergahı (Kara Donlu Can Baba): Levkosia/Zypern
Divane Baba Dergahı: Frakreich
Kadim Baba Dergahı: Italien
Saltık Baba Dergahı: Gdansk/Polen
Ein Bektaschi-Konvent: In Michigan/USA
Sarı Saltuk: Babadağ/Rumänien
Akyazılı Ibrahim: Balçık/Bulgarien
Demir Baba: Auf dem Zavet-Hügel bei Razgard/Isperih/Bulgarien
Musa Baba: Kozluca/Bulgarien
Melek Baba: Rusçuk/Bulgarien
Gül Baba Dergahı: Budapest/Ungarn
Prizren: Prizren/Kosovo
Jakova Dergahı: Djakovica/Kosovo
Klakandelen Dergahı: Tetovo (Rep. Makedonien)
Işkodra Dergahı: Shkodra/Albanien
Elbasan Dergahı: Elbasan/Albanien
Banja Luka Dergahı: Bosnien
Köprülü Dergahı: Veles/Rep.Mekedonien
Üsküp, Iştip Dergahı: Štip/Rep.Makedonien
Seyyid Ali Sultan: Dimetoka/Griechenland
Aydın Baba: Saloniki /Griechenland
Sancaktar Dergahı: Saloniki
Kesrin Dergahı: Saloniki
Gijrokastro Dergahı: Gjirokasro/Albanien
Kandiye Ali Baba: Kandiya/Kreta
Saltık Baba: Auf Korfu
Yenişehir Dergahı: Mora (Peloponnes) Griechenland
Hasan Baba Dergahı: Rethymnon/Kreta35

Liste von Bektaschi-Tekke und/oder Türbe (Gräber) nach F.W. Hasluck36
Sarı Saltık Türbe36: Babaeski/Edirne
Hajim (Hacım) Sultan: Uşak
Tekke: bei Kırşehir (früher St. Charalambos Kloster) 
Hacı Bektaş Dergahı: Hacıbektaş/Nevşehir
Emre Yunus Sultan: westl. Von Beypazarı/Ankara
Sidim (Seyidim) Sultan: 10 km westl. Von Çorum
Hüseyin Gazi Türbesi: Hüseyin Dağ, östl. Von Ankara
Tekke bei Mucur: Yozgat, nicht das in der Prov. Kırşehir
Şamaspur Tekkesi: Alaca/Ankara
Ahi Evren Tekkesi: Kırşehir
Patuk Sultan Tekkesi: in einem Dorf in der Prov. Kırşehir
Nusreddin Tekkesi : Nevşehir
Tekke in Adalia (Antalya): Antalya
Abdal Musa Tekkesi: im Dorf Tekke (Elmalı/Antalya)
Kilerici Baba (Schüler von Abdal Musa): im Dorf Özdemir (Gilevgi, Elmalı/Antalya)
Kafi Baba Tekkesi: Finike/Antalya
Yaman Ali Baba Tekkesi: Gülhisar, 30 km SO von Tefenni (Burdur)
Hasan Baba Tekkesi: Katiboğlu (Izmir)
Sarı Ismail Sultan Türbesi (Halife von Hacı Bektaş): Daonas (Tavas/Denizli)
Teslim Sultan Türbesi: bei Denizli
Dede Sultan Türbesi: bei Denizli
Niyazi Baba Türbesi: Sarayköy/Denizli
Yatağan Dede Tekkesi: Yatağan/Muğla
Abdi Bey Sultan Tekkesi: Yatağan/Muğla
Bakri Baba Tekkesi: Menemen (Izmir)
Sidi (Seyid) Gazi Tekkesi: Seyitgazi/Eskişehir
Şucaeddin Tekkesi : Arslanbeyli/Seyitgazi/Eskişehir
Resul Ali Sultan/Resul Baba Türbesi: Başkarış, Altıntaş/Kütahya
Kolu Açık Hacım Sultan: Recep/Uşak
Said Cemal Sultan Türbesi: Kepsut/Balıkesir
Koçi Baba Türbesi : Kalecik/Kastamonu oder Kalecik/Ankara
Muhammed Şah Dede Türbesi (mit Hacı Bektaş aus Horasan gekommen): Ayrak?/Çankırı
Masumlar Tekkesi38: Sivas
Piri Baba Tekkesi: Amasya
Andahar Tekkesi (gegründet von Gani Baba): Kevendüzü(Anzagar), Divriği/Sivas
Piri Dede Tekkesi/Türbesi (Begleitet von Hacı Bektaş): Merzifon/Amasya
Koyun Baba (mit Hacı Bektaş von Horasan gekommen): Osmancık/Çorum
Pambuk Baba Türbesi: Osmancık/Çorum
Çobanlı Tekke: in Barugunde? Bei Şebinkarahisar/Giresun
Cafer Baba Türbesi: bei Tulum Bunar-Bahnhof/Aydın?
Tekke in Kilitbahır: Eceabat/Çanakkale
Tekke in Akbaşı (Sestos): Eceabat/Çanakkale
Tekke in Keşan: Edirne
Tekke in Domuzdere: bei Keşan/Edirne
Tekke und Türbe: in Pınarhisar/Kırklareli (Bunarhisar/Kırkkilise

Bektaschi Tekke in Istanbul39
Yedu Kule Tekkesi (Kazlı Çeşme)
Topkapı Tekkesi
Sütlüce Tekkesi
Kariadın (Karyağdı?) bei Eyüp
Karagah bei Kağıthane
Şehidler Tekkesi in Rumelihisar
Şah Kulu Tekkesi in Merdivenköy
Karacaahmet Sultan in Karacaahmet/Üsküdar

Außerdem zählte Hasluck (S. 513), nach Angaben eines Bektaschi-Informanten, einige Orte auf, in denen früher einmal Einrichtungen des Bektaschi-Ordens bestanden hatten: Adana, Antep, Ankara, Beyşehir, Bursa, Dardanellen (Çanakkale), Isparta, Karaman, Kayseri, Konya, Manisa, Maraş, Mersin, Nazlı (Nazili?, Prov. Aydın), Tarsus, Trabzon.

Bektaschi-Tekke auf den Balkan

Bulgarien
Sarı Saltık Tekkesi: Kaliakra (Kilgra), nördl. Von Varna
Ohad Baba Tekkesi: Kuşkavak
Said (Seyid) Ali Sultan Türbesi: Kırcaali (Kardzali)
Mustfa Baba Tekkesi: bei Haskova
Hasan Demir Baba Pehlivan Tekkesi: Razgrad
Tekke in Rusçuk (1920 von Kamber Baba erbaut): Rusçuk
Mustafa Baba: Rusçuk/Silistria
Akyazılı Baba: Balçık

In Rumänien
Sarı Saltık Tekkesi: Babadağ

In der Rep. Makedonien
Hüseyin Baba Tekkesi (erbaut um 1872/73: Bitola
Tekke in Kanadlar (erbaut von Dikmen Baba): Kanadlar
Mustafa Baba Tekkesi: in Skopje
Sesem Ali Tekkesi (erbaut in 18/19. Jh. Von Rıza oder Recep Paşa): Tetova (Kalkandelen)
Karacaahmet Tekkesi: in Tekkeköy (zwischen Kumanovo und Skopje)
Tekke in Štip und Veles: (Früher Köprülü)
Tekke: in Dibra (Debar)

Im Kosovo
Tekke: in Djakovica
Tekke: in Ipek (Pec)
Tekke: in Prizren

In Griechenland
Kızıl Deli Sultan Tekkesi: Mimetoka (Didymotichon)
Kasım Baba Tekkesi: Kastoria
Sancaktar Ali Baba Türbesi: Toplitza/Kastoria
Emine Baba Tekkesi: im Dorf Vodhorina bei Joannina
Piri Baba und Erbei Baba Türbeleri und Tekke: im Dorf Juma bei Kozani
Gazi Ali Baba Türbesi: im Dorf Topçular bei Kozani
Memi Bey Sultan Türbesi und Bucak Tekkesi: zwischen den Dörfern Köşeler und Sofular/Kozani
Gazi Baba Türbesi: in Ineli
Tekke in Aikaterini: Katerini?
Tekke in Rini mit Türbe von Turbali Sultan, Cafer und Mustafa: zwischen Velestinon und Farsala bei Thessalien
Şahin Baba Tekkesi: (Türbe) beim Dorf Kupekli (Köpekli?)/Thessealien
Tekke in Trikkala: Thessalien
Tekke in Aydınlı (Alikulu? Tekkesi): Agia (Magnesia)/Thessalien
Horasanlı Ali Dede Tekkesi: bei Iraklion (Kandia)/Kreta
Mustafa Gazi Turbesi: bei Chania/Kreta
Hasabn Şeref Baba: Joannina/Epirus
Tekke in Konitza mit Türbe von Hüseyin und Turabi Baba: Konitsa (nördl. von Joannina)

In Albanien
Sarı Saltık türbesi: Kruya (Krujé)
Hacı Süleyman Baba Türbesi: Argyrokastor (Gjirokaster)
Asım Baba Tekkesi: in Gjirokastér
Tekke bei Melan: Nepravishta, SO von Gjirokaster
Tekke: im Dörfern bei Tepelené
Tekke: In Turan (erbaut 1900)
Hüseyin Baba Türbesi: Memaliaj
Tekke: in Meriçhan (erbaut 1900)
Tekke In Mallakaster: bei Vloré
Ismail Baba Türbesi: Koshdan
Hüseyin Baba Türbesi: Krahas
Tekke: in Kuta
Tekke: in Drizar
Tekke: in Kremenar
Tekke: in Kapani
Tekke: in Osman Zeza
Tekke: in Greshitza
Türbe: in Hekali
Tekke: in Grenchie
Tekke in Suka (Suké): nordöstl. Von Tepelén
Tekke in Prishta: erb. Um 1860 von Tahir Baba)
Talib Baba Türbesi: in Bubes (um 1890 erbaut)
Tekke in Gilave: (19. Jh. Erb. Von Ismail Baba)
Tekke in Rabia: (erb. Ende 19. Jh. Von Baba Süleyman)
Tekke in Gumani: bei Panaret, (erb. Anfang 20. Jh. Von Hüseyin Baba)
Tekke in Threpel: (2. Hälfte de 19. Jh. Erb. Von Behlül Baba)
Tekke in Dusk: beim Dorf Grobova. (Anfang 20. Jh. Erbaut von Ahmed Baba)
Abdullah Baba Tekkesi: in Ali Postivan (erb. Anfang 20. Jh.)
Abidin Baba Tekkesi: in Leskovik (Liaskovik)
Sianolas Tekkesi: bei Barmash (erb. 2. Hälfte 19. Jh. Von Baba Süleyman)
Tekke in Istaria: bei Herska (erb. Ende 19. Jh. Von Hüseyin Baba)
Tekke in Kreshova: (erb. Von Hasan Baba)
Tekke in Kiatorom: (erb. Ende 18. Jh. Von Bekir Efendi; Türbe von Bekir Efendi und Kazım Baba)
Tekke in Melchan (Moçan?): (um 1800 erb. Von Hüseyin Baba; Türbe von Hüseyin und Abdullah Baba)
Tekke beim Dorf Kuch: einer der ältesten Tekke Albaniens; erb. Von Kasım Baba; Türbe von Kazım Baba.
Tekke in Kesaraka: mit Türbe von Hacı Baba (aus Horasan)
Tekke in Frau’sher: mit Türbe von Şeyh  Nasibi (Moharrem Baba)
Türbe von Ismail Baba: in Gadushi
Tekke in Bachka: erb. 19. Jh. Von Hamid Baba
Tekke in Pervishei Abbas Ali Tekkesi: am Tomar-Berg zwischen Gyeres und Kulmak;
Tekke in Shimiraden: (erb. 19. Jh. Von Mustafa Baba)
Türbe von Mustafa Baba: bei Elbasan
Tekke in Krijé (Kruya): erb. Um 1807 von Şeyh Mimi
2. Tekke in Kruje: mit Türbe von Sarı Saltık
3. Tekke in Kruje: Türbe von Baba Ali
Tekke in Giormi: erb. Um 1800 von Haydar Baba
Tekke in Martanrsh: östl. von Tirana (um 1900 erb. von Hacı Hüseyin Baba).

Fußnoten:
26. Oytan M. Tevfik: Bektaşiliğin Içyüzü, Istanbul 1970, S. 306 ff.

27. Abdülkadir Haas: Die Bektaşi, Berlin 1987, S. 143.


28. Vgl. Rıza Nour, Kaighousouz Abdal (Ghaibi Bey) in: Revue de Turcologie, tome 2, livre I, S. 792-815/75-98), Alexandria (Ägyten) 1935.Ernst Bannerth,: Islamische Wallfahrtsstätten Kairos (Schriften des Österr. Kulturinstituts, Kairo. Bd. 2) Kairo 1973. f. De Jong: The Takiya of Abd Allah al-Maghäwiri (Qayghusuz Sultan) in Cairo, in: Turcica, t. 13, S.242-260. Paris/Strasbourg 1981.


29. Vgl. Franz Babinger: Das Bektaschi.Kloster Demir Baba (Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen. Bd. 34) Berlin 1931. (Mit einigen Fotos).

30. Vgl. Raymond Lifchez: The Lodges of Istanbul in: Raymond Lifchez (Ed.): the Dervisch Lodge. Architecture, Art and Sufism in Ottoman Turkey u.a. 1992, s. 73-129. Iréne Mélikoff: L’ Ordre des Bektaşi aprés 1826 in: Turcica, t. 15 (1983) Louvain u.a., S. 155-178. Iréne Mélikoff: Uyur idik Uyardılar, Alevilik-Bektaşilik Araştırmaları, Istanbul 1993.

31. Ahi: Mitglied der “Ahilik” (Ahitum) genannten Gemeinschaft (Zunftwesen). Die Ahi sind nach ritterlich-esoterischen Prinzipien eingerichtete türkische Handwerkerzünfte und Händlervereinigung. Sie sind vom Tasavvuf (Mystizismus) beeinflußt und institutionell einer Bektaschi-Tekke zugeordnet. Diese Gemeinschaft, die sich aus Handwerkern, Gewerbetreibenden und Bauern zusammensetzte, verfolgte kollektive wirtschaftlische und kulturelle Ziele. Der Großmeister dieser Gemeinschaft war Ahi Evren (13.-14. Jh.), ein  enger Freund von Hacı Bektaş Veli.

32. Vgl. Karl Wulzinger: Drei Bektaschi-Klöster Phrygiens, Berlin 1913.

33. ebd.

34. ebd.

35. Die Informationen über die Bektaschi-Dergahs in Ausland wurden von Murat Sertoğlu: Bektaşilik, Istanbul 1969, S. 316 ff, übernommen. Er hat offenbar die Angaben von Hasluck 1929 genommen, jedoch mit etlichen Fehlern wiedergegeben.

36. F.W. Hasluk, Christianity and Islam under the Sultans, Oxford 1929. Band II, S. 429 ff, 501 ff. Bearbeitet von Rudiger Benningshaus. Da Hasluck’s Werk bereits 1929 erschienen ist und damals schon in manchen Fällen nicht sicher war, ob die Tekke oder Türbe (letztere meist noch eher) noch existiert hat, kann nichts über den heutigen Zustand gesagt werden.

37. Oder Kanbur Dede; vorher griech. Kirche (St. Nicolas).

38. Masumlar Tekkesi, eine zu Hasluck’s Zeit noch nicht alte Tekke, von einem gewissen Halil Paşa (später Gouverneur in Beyrut) gegründet. İmletzten Viertel des 19. Jhs. Soll einem Derwisch der Ort der zwei Kindergräber offenbart worden sein, die mit Ali Eftar (Sohn des 5. Imam Mohammed Bakır) und Sali(h) (Sohn des 6. Imam Musai Kazım) identifiziert wurden und als Märtyrer gelten. Außerdem ist der jung gestorbene Sohn des Halil Paşa in der Tekke begraben.

39. Nach der Unterdrückung der Bektaschi-Ordens 1826 (Auflösung der Janitscharen) sind von den 14 Bektaschi-Tekke Istanbuls 9 zerstört worden, und zwar in: Yedi Kule, Eyüp, Sütlüce, Kağıthane, Şehitlik, Çamlıca, Merdivenköy, Öküzlimanı und Üsküdar (möglicherweise die Tekke mit der Türbe von Karacaahmet, die Türbe blieb bis heute bestehen); Hasluck, a.a.O. S. 517.

Buch: Der Weg Der Aleviten
Autor: Ali Duran Gülçiçek
Abgeschrieben: Seyyid Hakkı

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